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Advisory Board Story

Simonetta Sommaruga

Bundesrätin, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK

Simonetta Sommaruga arbeitete ab 1993 als Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, die sie von 2000 bis 2010 präsidierte. Zwischen 1997 und 2005 war sie Gemeinderätin in Köniz. Ab 1999 amtete Sommaruga als Nationalrätin, bis sie ab 2003 bis 2010 den Kanton Bern im Ständerat vertrat. Sie war Mitglied und Präsidentin der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK), sowie Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) und Vizepräsidentin der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK). Ausserdem war sie Vizepräsidentin der Delegation beim Parlamentarierkomitee der EFTA und für die Beziehungen zum Europäischen Parlament. Am 22. September 2010 erfolgte die Wahl in den Bundesrat. Von 2010 bis Ende 2018 stand sie dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement EJPD vor, seit dem 1. Januar 2019 ist Simonetta Sommaruga Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK. 2015 und 2020 war sie Bundespräsidentin.

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Review
2021

KEY-TAKE-AWAYS

Die Schweiz lebt auf Pump. In Sachen Umweltbelastung steht sie in verschiedenen Bereichen an der Spitze. Wir sind gerne die Ersten, aber in diesem Fall ist das kein Kompliment. Wir müssen uns bewusst werden, dass wir über unseren Verhältnissen leben.

Auch wenn aufgrund der Ablehnung des CO2-Gesetztes Zeit verloren wurde: Für den Bundesrat ist der Klimaschutz wichtig und er will die Klimaziele weiterhin erreichen. Er will sich von der Abstimmung nicht demoralisieren lassen und glaubt, dass wir die verlorene Zeit gut machen können, wenn wir gemeinsam dranbleiben.

Wenn wir die Kreislaufwirtschaft in der Schweiz voranbringen wollen, müssen wir gezielt vorgehen. Der Kreislauf sollte von Anfang an mitgedacht werden, wobei die Politik eine wichtige Rolle spielt. Sie muss verlässliche und förderliche Rahmenbedingungen schaffen. Diesbezüglich gibt es noch viel zu tun, das Parlament arbeitet aber bereits intensiv daran.

Wir sind alle gemeinsam gefordert, Lösungen zu finden. Und das ist der Grundgedanke der Kreislaufwirtschaft. Die Herausforderung dabei ist, dass wir uns einigen. Jede und jeder hat eigene Ideen, die gut begründet sein mögen. Wenn wir aber keine Mehrheit haben und uns verzetteln, laufen wir Gefahr, schlussendlich keine Lösung zu haben.