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Advisory Board Story

Barbara Kux

Verwaltungsrätin und Dozentin, Universität St. Gallen HSG

Barbara Kux ist Multi-Verwaltungsrätin in internationalen Unternehmen sowie stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats von Firmen. Ferner ist sie Mitglied des Leadership Council der Vereinten Nationen, der die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) definiert hat. Und für die EU wirkte sie am Bericht zur Entkarbonisierung von 2018 mit.

Von 2008 bis 2013 war Barbara Kux Mitglied des Vorstands von Siemens. Dort steigerte sie die Ergebnisse aus Beschaffung und Umwelttechnologie um mehrere Milliarden Euro, was ihr zuvor bereits bei Royal Philips als Mitglied der Konzernleitung gelungen war. Beide Industrieunternehmen erreichten unter ihrer Ägide Spitzenwerte im Dow Jones Sustainability Index.

In den 1990er Jahren baute sie für Nestlé und ABB das Osteuropageschäft auf. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei McKinsey Deutschland. Nach Studien in der Schweiz und den USA schloss Barbara Kux ihren MBA mit Auszeichnung am INSEAD ab.

keynote | Deutsch

09.10 Uhr

Review
2020

«Die nächste Generation will Kreislaufwirtschaft»

Die Transformation zur Nachhaltigkeit in Unternehmen sei eigentlich leichter als man denke, zeigte sich Barbara Kux in ihrem Referat am CE2 überzeugt. Damit sie gelingt, dürfe man Nachhaltigkeit aber nicht nur als internes Corporate Goal betrachten, sondern müsse sie gezielt als Wettbewerbsvorteil und Geschäftschance ansehen. «Kreislaufwirtschaft stärkt die Resilienz der Unternehmen», betonte die Multi-Verwaltungsrätin und Managerin. Denn Firmen würden dadurch ihren Ressourcenverbrauch deutlich senken und konzentrieren.

Ausserdem gelte es, vor allem die jungen Mitarbeitenden in das Projekt Nachhaltigkeit zu involvieren. Für die Generation Z sei ein schonender Umgang mit Ressourcen Standard. «Meine Studenten an der Universität St. Gallen recherchieren sehr genau, ob ein potentieller Arbeitgeber nachhaltig ist», erklärte die HSG-Dozentin. 60 Prozent der Studenten würden gemäss einer Untersuchung eine Stelle bei einem Unternehmen mit schlechter Umweltbilanz nicht antreten wollen.

Ferner sagte Kux, dass die Coronakrise die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit beschleunigen werde. «Die Innovationskraft der Schweizer Unternehmen ist hier unser Wettbewerbsvorteil.»