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Stephan Feldhaus

Leiter Konzernkommunikation, Roche

Sein Studium der Katholischen Theologie und Philosophie an den Universitäten Münster, Zürich, Luzern und München schloss Dr. Stephan Feldhaus 1997 mit einem Doktorat in Theologie an der Universität München ab. Von 1999 bis 2006 war er in unterschiedlichen Positionen bei der Siemens AG tätig, zuletzt als Leiter Marktkommunikation / Mitarbeiterkommunikation für den Gesamtkonzern. Von dort wechselte er als Leiter Kommunikation in den Healthcare-Sektor der Siemens AG. Seit 2010 hat er die Position des Leiters Group Communications bei der F. Hoffmann-La Roche AG inne. Stephan Feldhaus verfasst als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sachverständigenrates für Umweltfragen Artikel für das Umweltgutachten.

UM WAS GEHT ES?
Sie erhalten Einblick in das Thema Selbstverantwortung, erfahren etwas über die Mythen und Widersprüche in der Gesellschaft und was verantwortliches Tun und Lassen ausmacht.

keynote | Deutsch

15.15 Uhr

«Wenn wir das Gesamtvernetzungsprinzip vernachlässigen, bricht alles weg»

«Die Rückbindung all unseres Handelns in das tragende Netzwerk der Natur ist absolut zentral» sagte Dr. Stephan Feldhaus in seiner ethischen Reflexion zum Abschluss von NZZ CE2 in Langenthal. Als Fortschritt könne man ganz grundlegend nur bezeichnen, was von den Bedingungen der Natur mitgetragen werde. Diese bildet ja schliesslich unser Fundament, von dem wir hochgradig abhängig sind. «Wir müssen uns bewusst werden, dass alles zerbrechen wird und wir sozial gar keine Lösungen mehr werden finden können, wenn wir das Gesamtvernetzungsprinzip dauerhaft vernachlässigen», führte der Leiter Konzernkommunikation von Roche und promovierte Katholische Theologe aus. Um die grosse Diskrepanz zwischen unserem Umweltbewusstsein und unserem Umweltverhalten zu verkleinern, bräuchten wir eine von Leidenschaft und ethischer Entschiedenheit geprägte innere Grundhaltung und die Fähigkeit zur Risikowahrnehmung und Risikoanalyse sowie letztlich die Bereitschaft zu verzichten. «Wäre es nicht wunderbar, eine intakte Welt in die Hände unserer Kinder zu legen?», so Feldhaus’ Suggestivfrage zum Schluss.