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Michael Girsberger

CEO, Girsberger Holding AG

Nach kaufmännischer Lehre in Basel und Militärdienst war Michael Girsberger ab 1978 als Verkaufsmitarbeiter bei Danzas in Dunkerque, Frankreich, tätig. 1980 erfolgte der Eintritt in die Hauptverwaltung der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Innerhalb des Bosch-Konzerns war er in unterschiedlichen Führungspositionen in fünf Ländern auf drei Kontinenten tätig, zuletzt in Singapur als Leiter Entwicklung und Vertrieb Südostasien. 1995 übernahm er als CEO der Girsberger Holding AG die Leitung der Firmengruppe, die sich vollständig in Familienbesitz befindet.

UM WAS GEHT ES?
Vertreter von Schweizer KMU blicken pragmatisch und ehrlich auf die Kreislaufwirtschaft und erläutern die Herausforderungen und Chancen.

keynote | Deutsch

14.30 Uhr

«Familienunternehmen haben Nachhaltigkeit in der DNA»

Im KMU-Panel diskutierten Michael Girsberger, CEO der Girsberger Holding AG, Matthias Baumann, CEO der Möbel Pfister AG, und Silvan Lämmle, CEO und Mitinhaber der PANOLIN AG, unter der Leitung von SEF-CEO Dominik Isler über die Chancen und Grenzen einer Kreislaufwirtschaft für das Schweizer Unternehmertum.
Die drei Patrons waren sich einig, dass ihre Firmen die Prinzipien von Nachhaltigkeit schon seit Langem verinnerlicht haben. «Als Familienunternehmen lebt man immer irgendwie auch für die nächste Generation», sagte Silvan Lämmle, der die PANOLIN AG in der dritten Generation leitet. Zudem versuchen alle drei Betriebe, Kreislaufwirtschaft aktiv zu fördern. So bietet Möbel Pfister seit einiger Zeit einen komplett biologischen Vorhang an, der auch zurückgekauft wird, wenn ihn der Kunde nicht mehr braucht. «Es ist ein Experiment», betonte Baumann. Man wisse noch nicht, ob es glücke. «Wir versuchen jetzt, diesen Markt zu entdecken.» Girsberger legt wert darauf, dass die Materialien bei der Produktion seiner Möbel genau gekennzeichnet sind und sortenrein verwendet werden, damit sie wieder gut getrennt werden können.
Wichtig sei, dass all die Anstrengungen zur Umstellung auf Kreislaufwirtschaft aus eigenem Antrieb geschehen und nicht nur auf Druck der Politik oder weil man denke, dass der Markt es nachfrage, so Girsberger. Lämmle stimmte ihm zu. Baumann fügte an, dass man auch nicht überambitioniert sein dürfe und alles sofort umstellen wolle.