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Matthias Baumann

CEO, Möbel Pfister AG

Matthias Baumann ist seit 2015 CEO von Möbel Pfister. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium an der Hochschule für Wirtschaft Zürich zum Betriebsökonom HWV. 1996 stieg er bei der Genossenschaft Migros Zürich in die Abteilung Controlling und Unternehmensentwicklung ein und wechselte 1998 als Leiter Group Controlling Magazine zur Globus AG. Von 2000 bis 2009 leitete er den Bürobedarfsanbieter Office World AG und danach zwei Jahre die Einrichtungshauskette Interio AG. Von 2011 bis 2015 war er Geschäftsführer und Mitglied der Gruppenleitung der Online-Versandapotheke Zur Rose Group AG.

UM WAS GEHT ES?
Vertreter von Schweizer KMU blicken pragmatisch und ehrlich auf die Kreislaufwirtschaft und erläutern die Herausforderungen und Chancen.

keynote | Deutsch

14.30 Uhr

«Familienunternehmen haben Nachhaltigkeit in der DNA»

Im KMU-Panel diskutierten Michael Girsberger, CEO der Girsberger Holding AG, Matthias Baumann, CEO der Möbel Pfister AG, und Silvan Lämmle, CEO und Mitinhaber der PANOLIN AG, unter der Leitung von SEF-CEO Dominik Isler über die Chancen und Grenzen einer Kreislaufwirtschaft für das Schweizer Unternehmertum.
Die drei Patrons waren sich einig, dass ihre Firmen die Prinzipien von Nachhaltigkeit schon seit Langem verinnerlicht haben. «Als Familienunternehmen lebt man immer irgendwie auch für die nächste Generation», sagte Silvan Lämmle, der die PANOLIN AG in der dritten Generation leitet. Zudem versuchen alle drei Betriebe, Kreislaufwirtschaft aktiv zu fördern. So bietet Möbel Pfister seit einiger Zeit einen komplett biologischen Vorhang an, der auch zurückgekauft wird, wenn ihn der Kunde nicht mehr braucht. «Es ist ein Experiment», betonte Baumann. Man wisse noch nicht, ob es glücke. «Wir versuchen jetzt, diesen Markt zu entdecken.» Girsberger legt wert darauf, dass die Materialien bei der Produktion seiner Möbel genau gekennzeichnet sind und sortenrein verwendet werden, damit sie wieder gut getrennt werden können.
Wichtig sei, dass all die Anstrengungen zur Umstellung auf Kreislaufwirtschaft aus eigenem Antrieb geschehen und nicht nur auf Druck der Politik oder weil man denke, dass der Markt es nachfrage, so Girsberger. Lämmle stimmte ihm zu. Baumann fügte an, dass man auch nicht überambitioniert sein dürfe und alles sofort umstellen wolle.